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Deggendorf im Zweiten Weltkrieg

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Der Kurs wurde abgesagt.

Montag, 18. Mai 2020 19:00–20:30 Uhr

Kursnummer W1204a
Gebühr € 4,00

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Geschichte am Abend

Nachdem Prof. Dr. Behrendt im Herbst die Situation in Deggendorf in den Jahren 1933 bis 1939 auf dem Weg in den Krieg beleuchtet hatte, soll jetzt das Alltagsleben in der Donaustadt während der Kriegsjahre 1939 bis 1945 behandelt werden.
Als Stichworte seien genannt: Rolle der Stadtverwaltung, von Militär und Polizei, Verlust der Kreisfreiheit, Rationierung von Lebensmitteln und Rohstoffen, Zwangsmaßnahmen gegen Geschäftsleute und Unternehmer, Fehlen der Familienväter, viele Gefallene und Vermisste, eingeschränkter Schulunterricht, Deportation der jüdischen Familien, Räumung des Elisabethenheims, Abnahme der Kirchenglocken, Zwangsarbeiter in den Betrieben, Verfolgung wegen nazikritischer Äußerungen, Unrechtsjustiz, Überfüllung der Stadt mit Verwundeten, Evakuierten und Flüchtlingen und schließlich Anfang 1945 Bombenbangriffe und die Gefahr der Zerstörung der Stadt wegen der Durchhaltepolitik der Nationalsozialisten.
Es soll auch gezeigt werden, wie sich die Stimmung in der Stadt von einer Zustimmung zur Politik Hitlers zu zunehmender Skepsis und Hoffnungslosigkeit wandelte und einzelne unter Lebensgefahr Widerstand leisteten.


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